Ratgeber für Vermieter
Housing Office: Was das „Amerikanische Wohnungsamt“ wirklich macht
Frank Neumann, Immobilienmakler mit Erlaubnis nach § 34c GewO · Immobilien4you · Stand: 15.09.2026
Wer zum ersten Mal eine Anfrage auf Englisch bekommt oder hört, dass der Nachbar
„über das amerikanische Wohnungsamt“ vermietet hat, fragt sich: Was ist das für ein Amt?
Die Antwort: kein deutsches. Das „Amerikanische Wohnungsamt“ ist die umgangssprachliche
Bezeichnung für das Housing Office — die Wohnungsstelle des US-Militärs.
Wofür das Housing Office da ist
Jeder größere US-Standort hat ein Housing Office. Es hilft Militärangehörigen und ihren
Familien bei der Wohnungssuche außerhalb der Kaserne, prüft Mietverträge, berät zu Miethöhe
und Nebenkosten und begleitet Ein- und Auszug. In der Kaiserslautern Military Community
sind vor allem zwei Stellen relevant: das Housing Office in Kaiserslautern
(zuständig auch für Ramstein und Landstuhl) und das in Baumholder.
Was das für Vermieter bedeutet
Für Eigentümer ist das Housing Office keine Hürde, sondern eine Struktur: Es sorgt dafür,
dass Verträge einem festen Muster folgen, dass die Miete zur Wohnkostenpauschale des Mieters
passt und dass es bei Problemen einen Ansprechpartner gibt. Wer die Anforderungen kennt —
etwa an Wohnfläche, Zustand und Vertragsform — vermietet ohne Überraschungen.
Muss ich selbst zum Housing Office?
Nein. Eigentümer können ihre Immobilie selbst dort anbieten — oder einen Makler beauftragen,
der die Abläufe kennt und die Kommunikation auf Englisch führt. Wir arbeiten seit 2001 mit den
Housing Offices in Kaiserslautern und Baumholder zusammen und begleiten beide Seiten:
den deutschen Eigentümer und den amerikanischen Mieter.
Zur Einordnung: Diese Website ist ein Angebot des Maklerbüros Immobilien4you
und keine Einrichtung des US-Militärs oder einer Behörde.
Objekt melden — wir sagen Ihnen, ob es für US-Mieter
geeignet ist.